Dienstag, 15. Januar 2019

Neuheit bei TAG Heuer: Die Carrera Calibre Heuer 02T Tourbillon Nanograph

Foto: TAG Heuer

Während der Genfer Uhrenmesse präsentierte TAG Heuer seine neueste Innovation, eine Weltpremiere in der Uhrenindustrie: eine Spiralfeder aus einem Carbon-Verbundwerkstoff, erfunden, patentiert und produziert vom avantgardistischen Schweizer Uhrenhersteller. Die neue Spiralfeder regelt das Heuer 02T Manufakturwerk, das mit einem Tourbillon-Mechanismus ausgestattet ist und die offiziellen Standards für die Klassifizierung als Chronometer erfüllt.

Die Carrera Calibre Heuer 02T Tourbillon Nanograph

TAG Heuer beweist seine uhrmacherischen Fähigkeiten mit einem erstaunlichen neuen Zeitmesser, der für die nächste Generation von Tourbillon-Uhren steht. Das Manufakturwerk dieses neuen Modells verfügt über eine aus Gas hergestellte Carbon-Verbundwerkstoff-Spiralfeder, die die bekannten Elinvar- und Silikonversionen ersetzt.

Stéphane Bianchi, CEO der LVMH Watchmaking Division und CEO von TAG Heuer, dazu: «Diese neue Interpretation der TAG Heuer Carrera mit ihrer fortschrittlichen hauseigenen Technologie unterstreicht unsere Tradition höchster Uhrmacherkunst und beweist, dass wir unseren Werten Leistung, Pioniergeist und Avantgarde treu bleiben.»

Die faszinierende Tourbillon-Funktion dieses Zeitmessers schafft eine Verbindung zwischen bewährter Uhrmacherkunst und hochmoderner Innovation. Das Tourbillon gehört dank seiner aufwendigen Konstruktion und Ästhetik zu den beeindruckendsten Komplikationen, die ein Uhrenliebhaber besitzen kann – und die nur wenige Uhrenhersteller beherrschen.
Die Carrera Kollektion von TAG Heuer hat sich seit ihrer Einführung im Jahr 1963 weiterentwickelt, ist aber immer ihrer DNA treu geblieben. Das einzigartige modulare Design und die Verbindung zum Motorsport machen die Linie zu einer der beliebtesten der Marke.

Einzigartiges Design

Die nanoskopische (eine Million Mal kleiner als ein Millimeter) hexagonale Struktur des Carbon-Verbundwerkstoffs der Spiralfeder spiegelt sich im Design der Carrera Calibre Heuer 02T Tourbillon Nanograph wider. Neben der Spiralfeder aus Carbon-Verbundwerkstoff ist das besondere Merkmal dieses als Chronometer zertifizierten Chronographen die mehrschichtige Zifferblatt- und Uhrwerkskombination mit sandgestrahlten und fein gebürsteten Sechsecken auf der Uhrwerksplatte, die durch das durchbrochene Zifferblatt sichtbar ist. Das Muster ist auch auf der Schwungmasse mit schwarzer PVD-Beschichtung zu finden, die durch den Gehäuseboden aus Saphirglas zu sehen ist.
In Anlehnung an frühere Haute-Horlogerie-Kreationen sind verschiedene Elemente der Uhr in leuchtendem Neongrün gehalten, darunter die Aluminiumbrücke und die Beschriftung auf dem Tourbillon-Werk. Die Unruh aus Aluminiumlegierung besticht durch ihre Einsätze aus Weissgold, während die mit SuperLuminova® beschichteten Markierungen dafür sorgen, dass das Uhrwerk Tag und Nacht sichtbar ist.
Guy Bove, Product Director bei TAG Heuer, ergänzte: «Mit diesem neuen skelettierten Tourbillon-Modell der Carrera Reihe wollten wir die Fähigkeiten von TAG Heuer sowohl im Bereich Technik als auch in der Entwicklung überzeugender Uhrwerke hervorheben. Wie seine Vorgänger ist die Carrera Calibre Heuer 02T Tourbillon Nanograph eine Pionierleistung in der Haute Horlogerie, dank ihrer aufregenden Mischung aus moderner Hightech-Ästhetik und präzisen, eleganten Proportionen – den Markenzeichen der Carrera Kollektion seit über fünfzig Jahren.»

Eine neue Generation Spiralfedern

Die Spiralfeder, das Herzstück der mechanischen Uhr, ist das am schwierigsten herzustellende Teil, da ihre winzigen Toleranzen die Genauigkeit eines Zeitmessers direkt beeinflussen. Ein Team von TAG Heuer Mathematikern, Physikern und Chemikern steht hinter der Entwicklung dieser neu erfundenen Spiralfeder. Die Spiralfeder aus Carbon-Verbundwerkstoff revolutioniert nicht nur die traditionelle Uhrmacherei, sondern verbessert auch die Leistung von Uhren, die mit dem als Chronometer zertifizierten Uhrwerk der Marke ausgestattet sind. Die Carrera Calibre Heuer 02T Tourbillon Nanograph ist die erste Uhr, welche von dieser innovativen Spiralfeder aus Carbon-Verbundwerkstoff reguliert wird.

Die wichtigsten Vorteile der Spiralfeder aus Carbon-Verbundwerkstoff von TAG Heuer:

Die leichte Spiralfeder mit geringer Dichte wird von der Erdanziehungskraft oder durch Stösse nahezu nicht beeinträchtigt. Im Labor von TAG Heuer liess man Uhren mit bis zu 5000 g/1 m auf eine harte Oberfläche fallen. Dabei verbogen sich Metall-Spiralfedern, und Silikon-Spiralfedern brachen, während die Spiralfeder aus Carbon-Verbundwerkstoff völlig intakt blieb.

Die Geometrie der Spiralfeder aus Carbon-Verbundwerkstoff ermöglicht perfekte konzentrische Schwingungen, was die Präzision der Uhr verbessert. 

Bei der Spiralfeder aus Carbon-Verbundwerkstoff ist die Spiralrolle bereits inkludiert; das Anbringen dieses kleinen Teils, das die Metall-Spiralfeder an der Unruhwelle befestigt, ist in der Regel kompliziert und führt zu weiteren Genauigkeitsabweichungen.

Die Spiralfeder aus Carbon-Verbundwerkstoff ist vollständig antimagnetisch, sodass keine Abweichungen entstehen, wenn die Uhr mit Magnetfeldern in Kontakt kommt.

Die Verbindung der Spiralfeder aus Carbon-Verbundwerkstoff mit einer Unruh aus Aluminiumlegierung sorgt für optimales Temperaturverhalten und bestmögliche Aeroelastizität.

TAG Heuer ist der einzige Hersteller dieser Spiralfedern, die im hauseigenen Labor in La Chaux-de-Fonds entwickelt und produziert werden.

Guy Sémon, CEO des TAG Heuer Institute, beschrieb die Bedeutung dieser Technologie folgendermassen: «Die Entwicklung dieser Weltpremiere hat Jahre gedauert. Das Ziel dabei war, die Leistung und Genauigkeit mechanischer Uhren zu verbessern. Die im TAG Heuer Institute entwickelten Innovationen können mit einer Treppe verglichen werden, wobei eine Innovation zur nächsten führt. Die Spiralfeder aus Carbon-Verbundwerkstoff ist ein erster Schritt, der uns zu weiteren internen Verbesserungen führen wird, die sich derzeit noch in der Entwicklung befinden.»

Die erste Carbon-Verbundwerkstoff-Struktur für Spiralfedern und der beeindruckende Chronometer Carrera Calibre Heuer 02T Tourbillon Nanograph, in dem sie untergebracht ist, sind deutliche Beispiele für die Innovationskraft der legendären Uhrenmarke. Geleitet von seiner Tradition avantgardistischer Uhrmacherkunst, beginnt für TAG Heuer eine neue Ära zukunftsweisender Erfindungen, die zu einer beispiellosen Genauigkeit in der mechanischen Uhrmacherei führen.

Sonntag, 13. Januar 2019

Neuheit: Jaquet Droz - Grande Seconde Skelet-One Ceramic



Die Grande Seconde von Jaquet Droz, die vor mehr als zweieinhalb Jahrzehnten entworfen wurde, ruht sich, wie der zur Swatch-Group gehörende Hersteller betont, niemals auf ihren Lorbeeren aus. Das Modell, das sich immer wieder an die Eigenheiten ihrer Epoche angepasst hat, entwickelt sich ständig weiter und erfindet mit jeder Variante ein neues Detail, eine neue Veredelung, um auf noch vollendetere Weise zu überraschen und zu begeistern.


Ihre Skelettversion „Skelet-One“, die 2018 präsentiert wurde, stellte jedoch einen Bruch dar: Es ist das erste Mal, dass die Grande Seconde ohne Zifferblatt auskommt. An seiner Stelle: Licht, Leichtigkeit und Transparenz. Nicht nur die Architektur der Grande Seconde wurde enthüllt, sondern auch ihre ganze Kraft. Mit fast bildhauerischer Pracht öffnete die Grande Seconde Skelet-One ein neues Kapitel in der Geschichte der Zeit à la Jaquet Droz.

Heute kehrt das Modell nun mit einem Material zurück, das ihr eine Extraportion Modernität verleiht: ein Keramikgehäuse. Mit seinen 41,5 mm Durchmesser harmoniert es perfekt mit der offen gearbeiteten Struktur des Uhrwerks der Grande Seconde Skelet-One. Ihre schwarze „NAC“- Beschichtung unterstreicht zusätzlich ihre Ausdruckskraft und ihren modernen und maskulinen Charakter. Die gerade Linienführung bildet einen Kontrast zu den feinen Veredelungen des Keramikgehäuses, das an der Oberseite sowie an seinen Bandanstößen satiniert wurde. Im Gegensatz dazu wurde die Seite poliert, wodurch ein Spiel der Lichtreflexe entsteht. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch das doppelte „Glassbox“-Saphirglas oben und unten, das eine maximale Öffnung auf das skelettierte Uhrwerk ermöglicht. Uhrenliebhaber werden darüber hinaus bemerken, dass sich die Platine des Uhrwerks bis zum Rande des Gehäuses erstreckt, das somit gleichzeitig als
Gehäusering dient. Mit diesem neuen Aufbau ist das Räderwerk komplett aufgehängt und an den skelettierten Brücken befestigt, die durch das Uhrwerk verlaufen.

Letzteres wurde mit zahlreichen Details veredelt, die in Erinnerung rufen, dass die Grande Seconde Skelet-One Ceramic uneingeschränkt der Kategorie der Haute Horlogerie zuzuordnen ist. Als Ausdruck dieser edlen Abstammung präsentiert sich das skelettierte Uhrwerk in reinster uhrmacherischer Tradition mit seinem Zifferblatt mit Schrauben aus gebläutem Edelstahl. Sie befestigen zum einen das Zifferblatt der Stunden bei 12 Uhr und zum anderen das Zifferblatt der großen Sekunde bei 6 Uhr. Jede einzelne dieser Schrauben ist „indexiert“, d. h. in Richtung Zifferblattmitte ausgerichtet.

Bei dieser neuen Version Skelet-One Ceramic wurden die Indizes aus 18 Karat Weißgold und das Stunden- und Minutenzifferblatt aus Edelstahl gearbeitet. Mit seiner vertikalen Bürstung fängt es jeden einzelnen Lichtstrahl ein, wodurch seine Ablesbarkeit optimiert wird. Das Zifferblatt der großen Sekunde besteht seinerseits aus Saphir und bietet somit fantastische Einblicke bis ins letzte Detail des Uhrwerks. Das Ensemble wird durch ein blaues Textilarmband abgerundet. Kraftvoll und exklusiv setzt die Grande Seconde Skelet-One Ceramic die jahrhundertealte Odyssee der Aufzeichnung der Zeit à la Jaquet Droz fort.

Fotos: Jaquet Droz

MB&F - Horological Machine No 6 Final Edition



Wenn gigantisch glühende Sterne am Ende ihrer Lebenszeit stehen, erstrahlen sie noch ein letztes Mal in Form einer riesigen Supernova. Die Horological Machine N°6 erschien erst 2014 am Firmament, doch ihr wagemutiger Aufbau und ihr auffallendes Design machten diese Zeitmaschine, wie der Hersteller versichert, schnell zu einem der hellsten Sterne im Kosmos von MB&F.


Nach dem Vorbild der Legacy Machine N°1 Final Edition wird das Gehäuse der HM6 Final Edition ebenfalls aus Edelstahl hergestellt: einem angemessen robusten und langlebigen Material, das den letzten Vertreter dieser Serie gebührend würdigt. Eine Maschine, die vier Jahre lang die Galaxie erforschte und sich dabei vom kosmischen Piratenschiff zum futuristischen außerirdischen Raumschiff wandelte, muss zwangsläufig von den Spuren dieses Abenteuers (oder der dabei erlittenen Missgeschicke) gezeichnet sein. So weist auch der Körper der HM6 Final Edition tiefe Rillen mit polierten Linien auf, die sich von den Turbinenkapseln bis zu den Stunden- und Minutenkugeln erstrecken und dabei einen starken Kontrast zu den satinierten Hauptoberflächen bilden.



Die Temperatur eines Sterns bestimmt seine Farbe, wobei die heißesten Sterne aufgrund ihrer besonders hohen Strahlungsfrequenz hellblau erscheinen. Dementsprechend steht dieser Farbton auch bei der HM6 Final Edition im Vordergrund. Die Schwungmasse aus Platin ist durch eine Saphirglasscheibe auf der Unterseite des Gehäuses sichtbar und wurde mit einer blauen PVD-Beschichtung (Physical Vapor Deposition; physikalische Gasphasenabscheidung) versehen. Auch die Stunden- und Minutenkugeln präsentieren sich in diesem faszinierenden Farbton, während Ziffern und Markierungen in dick aufgetragenem sowie hellblau leuchtendem Super-LumiNova hervorstechen.


Zur besseren Ablesbarkeit sind die Stunden- und Minutenkugeln senkrecht zum Rest des Uhrwerks ausgerichtet und werden von konischen Zahnrädern angetrieben, die dafür sorgen, dass diese ungewöhnliche Konfiguration bei der Anzeige der Uhrzeit die notwendige Präzision bietet. Am anderen Ende des Werks der HM6 erzeugen Doppelturbinen einen Luftwiderstand zum Schutz des automatischen Aufzugsystems. Eine solche Verpflichtung zu mechanischer Integrität lässt sich nicht einfach nebenbei erreichen. Zur Konstruktion des aus 475 Einzelteilen bestehenden Uhrwerks der Horological Machine N°6 waren drei Jahre Forschung und Entwicklung erforderlich – das ist fast so lang wie die gesamte Lebensdauer der HM6-Serie selbst.


Im Mittelpunkt von Design und Aufbau der HM6 steht das fliegende Tourbillon, das durch einen einziehbaren Schild geschützt ist und an das streng geregelte Chaos im Herzen unseres Universums erinnert. Nun, da das Ende der HM6 immer näher rückt, dehnt sich die Saphirglaskuppel über dem fliegenden Tourbillon in Anlehnung an das Konzept der HM6 Alien Nation noch weiter aus, um das schlagende Herz der Maschine in seinem umlaufenden Außenkäfig mehr zur Geltung zu bringen.
Die Horological Machine N°6 Final Edition schließt den kosmischen Kreis, der von der HM6 Space Pirate begonnen wurde: Ihr letzter Auftritt als Supernova beendet diese Serie, die ihren Platz am Sternenhimmel sicher hat.

Die HM6 Serie

Mit Einführung des Modells Space Pirate und seiner biomorphen Kurven aus gebürstetem Metall startete MB&F im November 2014 die Uhrenserie Horological Machine N°6 zunächst in Titan und dann in Rotgold. Nur etwas mehr als ein Jahr später folgte Anfang 2016 die HM6-SV (Sapphire Vision) mit ihren oberen und unteren Gehäuseteilen aus durchsichtigem Saphirglas sowie einem Mittelsegment aus Platin und Rotgold. Im Jahr 2017 debütierte die HM6 Alien Nation mit einem vollständig aus Saphirglas gefertigten Gehäuse und sechs Mikroskulpturen außerirdischer Hominiden als zusätzlichen Passagieren.

Die ursprüngliche Inspiration für die HM6 stammte aus einer japanischen Anime-TV-Serie der 1970er- und 1980er-Jahre namens Captain Future, die vom gleichnamigen Kapitän eines dickbauchigen Raumschiffs handelte. Das Modell Sapphire Vision aus der Reihe HM6 übernahm Elemente einer amerikanischen Reiseikone der 1950er- und 1960er-Jahre, der Greyhound-Busse der Stromlinienära mit ihren seitlichen Rillen und glänzender Metallverkleidung.

Jedes Element der HM6-Maschine, von den schlanken Turbinen mit gebogenen Lamellen bis hin zum fliegenden Tourbillon mit seinen von Hand bedienbaren Verschlussklappen, ist so konstruiert, dass es sich perfekt in diesen retromodernistischen Ansatz von Weltraumreisen und Raumfahrttechnologie einfügt. Die unverkennbare Streitaxt von MB&F erscheint an zwei Stellen des HM6-Uhrwerks – in einfacher Form als Rotor und doppelseitig für den oberen Teil des Tourbillonkäfigs.
Von der HM6 Space Pirate existieren 50 Exemplare aus Titan und 18 aus Rotgold, dazu kommen 10 HM6-SV aus Platin und zehn aus Rotgold sowie vier Unikate in der Alien-Nation-Edition. Mit der auf lediglich acht Exemplare limitierte HM6 Final Edition umfasst die Serie Horological Machine N°6 insgesamt also genau 100 Uhren.

Das Uhrwerk der HM6

Das Uhrwerk der Horological Machine N°6 stammt aus einer anderen Welt und entstand in drei langen Jahren der Forschung und Entwicklung. Es handelt sich dabei um das zweite Tourbillonwerk aus dem Hause MB&F sowie das erste mit fliegendem Tourbillon.

Im Gegensatz zu anderen fliegenden Tourbillons, die chronometrische Leistungsfähigkeit dadurch gewährleisten, dass sich die rotierende Hemmung so nah wie möglich am Hauptteil des Uhrwerks befindet, zeichnet sich das fliegende Tourbillon der HM6 durch seine extreme Höhe aus: Diese stellt eine mechanische und philosophische Herausforderung dar, die der Kühnheit des gesamten HM6-Designs entspricht. Ihr einziges Zugeständnis an die Naturgesetze ist der einziehbare Titanschild, der die für den reibungslosen Betrieb des fliegenden Tourbillons entscheidenden Schmieröle vor der oxidierenden Wirkung der ultravioletten Strahlung des Sonnenlichts schützt.

Die Zeit wird durch zwei rotierende Halbkugeln angezeigt, je eine für Stunden und Minuten. Diese Halbkugeln sind hauchdünn gefräst, um den Drehmomentbedarf an den Federhäusern zu reduzieren und die Gangreserve maximal zu verlängern. Die Positionierung der Hemisphären kreiert eine zusätzliche mechanische und visuelle Komplexität, da sich diese senkrecht zu den übrigen Elementen im HM6-Uhrwerk drehen. Um diese Winkelverschiebung ohne den geringsten Präzisionsverlust zu ermöglichen, kommen konische Zahnräder zum Einsatz.

Doch ohne mehrere Sicherheitsfunktionen und Schutzvorrichtungen wäre kein echtes Raumschiff komplett. Deshalb ist das automatische Aufzugssystem des HM6-Uhrwerks mit Turbinen ausgestattet, die als Aufzugspuffer dienen. Zwei Anordnungen gebogener Lamellen sorgen für den notwendigen Luftwiderstand, um die Schwinggeschwindigkeit des Aufzugsrotors in einem sicheren Bereich zu halten, was die Langlebigkeit dieses komplexen Uhrwerks aus 475 Einzelteilen weiter erhöht.

Die Final Editions von MB&F

Die Horological Machine N°6 ist die vierte Horological Machine von MB&F, bei der eine Final Edition das offizielle Ende der Serienproduktion markiert. Zuvor erhielten bereits die HM2 (2008–2011), die HM3 (2008–2015) und die HM4 (2010–2013) spezielle Final Editions.

Der Abschluss einer MB&F-Reihe ist dem Hersteller zufolge hauptsächlich strategisch begründet und zeugt vom Glauben an ein anhaltendes Erforschen und Entwickeln, der allen Mitarbeitern bei MB&F gemein ist. Es ist einfach notwendig, dass Maximilian Büsser und sein Team die Produktion bestehender Uhren beenden, um sich zukünftigen Herausforderungen widmen zu können und sich dabei die Kreativität und den Elan eines kompakten Unternehmens zu bewahren.

Bildmaterial: MB&F

OMEGA bringt Calibre 321 zurück


Die Frage nach einem berühmten Uhrwerk, das wieder zum Leben erweckt werden sollte, werden viele Uhren-Fans mit dem OMEGA Calibre 321 beantworten. Dieses robuste und gleichzeitig elegante Chronographenkaliber erfreut sich seit den 1940er-Jahren großer Beliebtheit und ist unter Uhrensammlern auf der ganzen Welt heiß begehrt. Nun, über 50 Jahre nachdem das letzte Calibre 321 produziert wurde, bringt OMEGA dieses legendäre Werk zurück.


Das Uhrwerk war 1957 das erste, das in einer OMEGA Speedmaster eingesetzt wurde. Zuvor kam es bereits in anderen Zeitmessern der Marke zum Einsatz, beispielsweise in Chronographen der Seamaster-Linie. Es hebt sich durch die Verwendung eines Monoblock-Säulenrads hervor, ein Feature, das – wie der Name erahnen lässt – aus einem einzigen Stück gefertigt wurde und das Werk technisch aufwertet. Ohnehin erfordern Säulenradchronografen ein hohes Maß an Präzision bei der Herstellung, weshalb sie sich bei Uhrensammlern großer Beliebtheit erfreuen.

Zusätzlich zu diesen Besonderheiten der Bauweise hat sich das originale Calibre 321 aber auch einen Platz in der Uhrengeschichte gesichert. So wurde es unter anderem im Speedmaster-Modell mit der Referenz ST 105.003 verwendet, welches als erstes von der NASA getestet und für die Raumfahrt zertifiziert wurde und glänzte am Arm von Astronaut Ed White während des ersten Weltraumspaziergangs eines Amerikaners. Auch im Modell ST 105.012 kam es zum Einsatz und war somit bei den Mondlandungen dabei.

Wenn man ein Kaliber mit solch einem Bekanntheitsgrad wieder auf den Markt bringt, ist, so der Hersteller, Präzision das oberste Gebot. Für das Projekt „Calibre 321“ stellte OMEGA ein Team zusammen, das über zwei Jahre daran arbeitete, das Uhrwerk wieder zum Leben zu erwecken. Die kleine Gruppe bestand aus Forschern, Entwicklern und Historikern sowie den besten Kunsthandwerkern und erfahrensten Uhrmachern.

Auf der Referenzgrundlage der zweiten Generation des Calibre 321 stellte das Team umfangreiche historische Recherchen zusammen und nutzte die Original-Pläne, um das Uhrwerk so akkurat wie möglich zu rekonstruieren. Die Experten gingen sogar einen Schritt weiter und verwendeten Tomographie-Technologie, um ins Innere der Speedmaster ST 105.003 von Astronaut Eugene „Gene“ Cernan zu schauen, die dieser im Rahmen der Apollo 17 Mission 1972 auf dem Mond trug. Cernan war der letzte Mensch, der je die Mondoberfläche betrat, und seine Speedmaster hat nun im OMEGA Museum in Biel ein neues Zuhause gefunden. Das Calibre 321 dieser Uhr lieferte die perfekte Vorlage für das OMEGA Team.

Raynald Aeschlimann, Präsident und CEO von OMEGA: “Es ist erstaunlich, wie begeistert viele Menschen vom Calibre 321 sind. Wir haben das letzte im Jahr 1968 produziert, aber die Fans haben nie aufgehört darüber zu reden. Das zeigt, wie speziell es ist. Wir freuen uns daher ganz besonders, dass wir jetzt endlich ihren Wünschen entsprechen können und haben auch keine Anstrengungen gescheut, dieses Werk wieder aufzulegen.“

Das neue Werk wird am OMEGA Hauptsitz in Biel produziert. Für die Marke einzigartig, werden alle Herstellungsschritte innerhalb einer, speziell für das Calibre 321 eingerichteten, Abteilung vorgenommen. Jedes Werk, aber auch die Uhr selbst sowie das Band werden von ein und demselben Uhrmacher gefertigt und zusammengebaut. Fans und Uhrenliebhaber können gespannt sein, auf welcher Weise der Hersteller das wieder zum Leben erweckte Kaliber einsetzen wird.

Bildmaterial: Omega

Neuheit: Navitimer 1 B01 Chronograph 43 Swissair Edition


Breitling spielte eine wichtige Rolle im goldenen Zeitalter der Luftfahrt und unterstützte die Besatzungen dabei, sämtliche Navigationsberechnungen zu verfolgen. Die Marke hat nun eine Capsule-Kollektion von Navitimer 1 Airline Editions geschaffen, die an die prägendsten Fluglinien der damaligen Zeit erinnert. Passenderweise nimmt die Kollektion ihren Anfang mit der Navitimer 1 B01 Chronograph 43 Swissair Edition. Dieser werden weitere Zeitmesser folgen, die andere denkwürdige Fluglinien dieser ganz besonderen Ära feiern. Diese erste Capsule-Kollektion von Breitling widerspiegelt den Zeitgeist einer unvergesslichen Epoche der kommerziellen Luftfahrt und lässt den faszinierenden Stil der 1960er- und 1970er-Jahre wieder aufleben. Die Navitimer 1 Airline Editions setzen den Pionieren der zivilen Aviatik ein aussergewöhnliches Denkmal und zelebrieren die prägendsten Fluggesellschaften jener Ära, allen voran Swissair.

Georges Kern, CEO von Breitling, erklärt: «Wir lancieren diese Airline Editions in einer neuen Capsule-Kollektion mit zeitlich und somit auch zahlenmässig limitierter Auflage, die allerdings nicht nummeriert ist. Mit den Capsule-Kollektionen möchte Breitling auf ausgewählte Begebenheiten verweisen, die in der Geschichte seiner Kernkollektion verwurzelt sind. Darin unterscheiden sich die Capsule-Kollektionen von den limitierten Auflagen, die ihren ursprünglichen Zweck beibehalten werden: auf eine kleine, festgelegte Anzahl von Exemplaren begrenzt zu sein.»

In den 1950er- und 1960er-Jahren erlebte die kommerzielle Luftfahrt einen beispiellosen Boom. Die Welt wurde plötzlich kleiner, als der Traum vom Fliegen nicht mehr einer privilegierten Elite vorbehalten war. Das Fliegen war für eine breitere Gruppe von Passagieren zugänglich geworden, die zum ersten Mal über einen Kontinent oder gar einen Ozean fliegen konnten. Bei der Entstehung des kommerziellen Flugbetriebs spielte Breitling eine Schlüsselrolle. Seine Bordchronographen wurden zur Standardausrüstung, zuerst in Propellermaschinen und später in den Jets der weltweit führenden Flugzeughersteller.

Als die Navitimer Chronographenarmbanduhr von Breitling 1952 auf den Markt kam, wurde sie, wie der Hersteller wissen lässt, schnell zur Favoritin der Flieger und vor allem der eleganten Piloten der späten 1950er-Jahre, die ihre legendären Passagierflugzeuge wie die Boeing 707 und die Douglas DC-8 über Landesgrenzen hinweg oder auf Interkontinentalflügen flogen. Die Navitimer war mit einem kreisförmigen Rechenschieber ausgestattet, der es den Piloten ermöglichte, in der Luft alle nötigen kritischen Berechnungen durchzuführen. In diesen glorreichen Tagen der kommerziellen Luftfahrt waren die Navitimer Uhren die ursprünglichen am Handgelenk getragenen Bordcomputer und etablierten Breitling – bereits für seine Bordchronographen hoch angesehen – endgültig als konkurrenzlosen offiziellen Lieferanten der Luftfahrt.

Kern betont: «Enthusiasten der zivilen Luftfahrtgeschichte und Uhrenliebhaber erinnert die bloße Erwähnung dieser legendären Fluggesellschaften an die Spannung und das Abenteuer, die mit Langstreckenflügen verbunden waren. Für eine mode- und stilbewusste Klientel ist es die Faszination des Stils einer Zeit, verewigt in Filmklassikern, in der die Passagiere den exzellenten Service lächelnder, farbenfroh uniformierter Besatzungsmitglieder geniessen. Breitling war in den 1960er-Jahren der bevorzugte Lieferant von mehr als 15 führenden Unternehmen und Flugzeugherstellern, und wir freuen uns sehr, mit unserer ersten Capsule-Kollektion die Erinnerung an die prägendsten Fluggesellschaften dieser Zeit – allen voran Swissair – aufleben zu lassen.»


Die Breitling Capsule-Collection Navitimer 1 Airline Editions

Die Uhren der Navitimer 1 B01 Chronograph Airline Edition sind mit einem Breitling-Manufakturkaliber 01 versehen. Das hauseigene, mechanische Chronographenwerk hat eine Gangreserve von ca. 70 Stunden. Alle Modelle verfügen über eine beidseitig drehbare Lünette mit dem bekannten kreisförmigen Rechenschieber, dank dem Flugnavigationsberechnungen durchgeführt werden können. Diese erste Capsule-Collection von Breitling wird ab April 2019 für einen begrenzten Zeitraum in den Breitling Boutiquen und bei autorisierten Fachhändlern erhältlich sein. 

Die Navitimer 1 B01 Chronograph 43 Swissair Edition

Die Navitimer 1 B01 Chronograph 43 Swissair Edition verfügt über einen transparenten Gehäuseboden aus Saphirglas mit aufgedrucktem Swissair-Logo. Das 43-mm-Edelstahlgehäuse präsentiert sich mit schwarzem Zifferblatt, silberfarbenen Hilfszifferblättern und einem schwarzen Lederarmband im Vintage-Stil oder einem Milanaise-Armband. Der Chronograph ist eine Hommage an die ehemalige nationale Fluggesellschaft aus dem Heimatland von Breitling. Ihr werden in Kürze andere edle Zeitmesser zu Ehren legendärer Fluglinien folgen, deren Namen für das goldene Zeitalter der kommerziellen Luftfahrt stehen.




Bildmaterial: Breitling

Mittwoch, 9. Januar 2019

Richard Mille 67-01 Automatik Extraflach




Richard Mille gehört zu den Herstellern, die polarisieren. Bei der hier vorgestellte RM 67-01 Automatik Extraflach ist der Name Programm. Andererseits sollte bei der Uhr auch das Moment der Tiefe nicht eingefangen werden. Um dies zu erreichen, griff Richard Mille einerseits zum Mittel der Skelettierung und hat andererseits ein besonderes Augenmerk auf die Zifferblattkonstruktion gelegt; hier wird der den Blick vom Rand der Lünette durch drei Ebenen bis zu den zentralen Stunden- und Minutenzeigern geführt.



Die Ziffern des Modells wurden aus massivem Metall gefertigt und auf zwei miteinander verbundenen, festen Titanschienen montiert, die direkt am Uhrwerk fixiert sind. Um die Tiefenwirkung zu verstärken, wurde jede einzelne Ziffer aus massivem Metall geformt und mit Luminova beschichtet, um eine leichte Ablesbarkeit bei Nacht zu gewährleisten – eine Premiere für die Marke in diesem Uhrenbereich. Die vertikale Datumsanzeige, die auf die rechte Seite des Zifferblatts bei 5 Uhr zu sehen ist, befindet sich in einem Fenster, das ebenfalls großzügig mit Luminova umrandet ist.



Das neue Automatikkaliber CRMA6 mit seiner Höhe von nur 3,6 mm wurde hausintern für die RM 67-01 von den Ingenieuren in Les Breuleux entwickelt. Die Oberflächen der Platine und Brücken aus Grade-5-Titan sind mit einer grauen und schwarzen Elektroplasma-Behandlung veredelt. Sie werden mit einer Rotor-Schwungmasse aus Platin kombiniert. Auch die Rückseite des Gehäuses zeugt mit ihrer aufwendigen Skelettierung, inklusive des großen, offen gestalteten Federhauses, des Rotors, des Räderwerks sowie der Brücken des automatischen Aufzugsmechanismus, von der Bedeutung, die einer Tiefenwirkung beigemessen wird. 



Zwischen 1 und 2 Uhr ist der Funktionswähler für Aufzug, Datum und zum Einstellen der Uhrzeit zu finden. Auch wenn der Zeitmesser über einen automatischen Aufzug verfügt, sollte er dennoch zunächst ein wenig aufgezogen werden, wenn er nach ein paar Tagen zum ersten Mal wieder angezogen wird. Der Funktionswähler bewegt sich, sobald die Krone gezogen wird, und verhindert so das Rätselraten bei der Wahl einer Funktion nach Gefühl oder aufgrund der Zahl der „Klicks“, wenn die Krone gezogen und angedrückt wird.

Das Gehäuse der Uhr präsentiert sich in einer extraflachen Tonneauform und macht es so zum schlanksten Modell der tonneauförmigen Richard Mille Zeitmesser.

Seine raffinierten Konturen bedürfen mehr Zeit in der Fertigung als alle vergleichbaren Gehäuse der Kollektion. Sie beläuft sich auf fast sechs Stunden reiner Herstellungsdauer, ohne die Wochen der Vorbereitung zu zählen, die etwa für die 68 verschiedenen Stanz-Vorgänge von Lünette, Gehäusemittelteil und Bodenring benötigt werden. Der Werkzeugmaschinenprozess erfordert acht Tage alleine zur Justierung der Maschinen für die Lünette, fünf Tage für das Gehäusemittelteil und weitere fünf Tage für den Bodenring. Im Vorfeld nahm die Entwicklung einer Methodik zum Ausführen dieser Verfahren 145 Stunden in Anspruch, die Skizzen für die Werkzeuge 130 Stunden und die Umsetzung 180 Stunden. Jedes einzelne Gehäuse spiegelt so mehr als 215 einzelne Bearbeitungsvorgänge wider.

Nach Abschluss der Fertigungsphase wird das Uhrengehäuse von Hand satiniert und poliert. Danach wird es mit Saphirglas und Dichtungen für einen ersten Test der Wasserdichtigkeit zusammengesetzt, bevor man es wieder auseinanderbaut und einer finalen Qualitätskontrolle unterzieht. Erst dann wird das Uhrwerkmontiert. Alle diese Vorgänge summieren sich laut Herstellerangabe zu weiteren acht Stunden Arbeit, die das Richard Mille Tonneaugehäuse zu einem der zeitintensivsten und komplexesten Gehäuse machen, die heute in der Schweiz gefertigt werden.

Die 38,70 x 47,52 x 7,75 mm große Uhr wird zum Preis von 92.000 Euro angeboten.

Fotos: Kerschhackl

Dienstag, 25. September 2018

MB&F HOROLOGICAL MACHINE N°9 FLOW


Heute geht MB&F auf eine Zeitreise in die späten 1940er- und 1950er-Jahre – bevor Windkanäle und CAD-Software der Kreativität mit knallharter Logik strenge Grenzen setzten.

Das war die Zeit der wagemutigen Erfinder, der unerschrockenen Konstrukteure und der kühnen Designer, die nur ihrem Instinkt und ihren ästhetischen Vorstellungen gefolgt sind. Heraus kamen dabei einige der schönsten Autos und Flugzeuge, die je gefertigt wurden: Mit ihren fließenden Linien und beeindruckenden Schwungformen sahen diese Maschinen schnell aus – selbst wenn sie stillstanden.

Dieses goldene Zeitalter ist die Inspiration für die neue Horological Machine N°9, auch HM9 „Flow“ genannt.

Das Gehäuse der HM9 erinnert an ein Düsentriebwerk und bildet eine geometrisch komplexe Kombination aus sorgfältig gearbeitetem Saphirglas und Titan Grade 5. Als MB&F seinen „Freunden“ aus der Produktion das Design zum ersten Mal vorlegte, war die Reaktion eindeutig: Das ist unmöglich. Denn diese HM9 hatte nicht die Möglichkeiten des gegenwärtigen Herstellungsverfahrens berücksichtigt: Ihre großen Rundungen und die spitzen Winkel verlangten nach neuen Produktionsstandards und -techniken.

Im Innern der HM9 findet sich ein komplexes Handaufzugswerk, das komplett im eigenen Haus hergestellt wurde – das Resultat aus drei Jahren Entwicklung und der gebündelten Erfahrung aus den bisherigen 14 Kalibern. Die HM9 ist gleichzeitig auch ein Fingerzeig an die vergangene Uhrmachergeschichte und die daraus entstandene Legacy-Machine-Linie. Die beiden seitlichen Gehäuse beherbergen jeweils eine fliegende Unruh und ein autonomes Regulierungssystem, die unter den Saphirglaskuppeln sichtbar sind. Unter einer dritten Saphirglasscheibe verbirgt sich der zentrale Antrieb des HM9-Motors: ein Planetendifferenzial, das die beiden Unruhen ausbalanciert, um ein stabiles Ablesen der Zeit zu ermöglichen. Das Zifferblatt mit Stunden- und Minutenanzeige steht senkrecht zum übrigen HM9-Motor und wird von Kegelrädern angetrieben, die einen präzisen Lauf gewährleisten.

Die HM9 „Flow“ erscheint in zwei Titanausführungen, die jeweils auf 33 Stück limitiert sind:

– zum einen die Ausführung „Air“ mit dunklem Uhrwerk und Zifferblatt im Pilotenstil
– und zum anderen die Ausführung „Road“ – ein mit Roségold veredeltes Uhrwerk und ein klassisches Zifferblatt im Tachometerstil.


Der Preis der beiden oben genannten Ausführungen beträgt jeweils 186.700,00 Euro (inkl. MwSt.).